{"product_id":"declaration-of-independence-in-german","title":"\"Declaration of Independence\" in German from the Printing Office of Edes \u0026 Gill in Boston","description":"\u003cp\u003eA reproduction of one of the earliest printed translations of the Declaration of Independence, created in Philadelphia within days of its adoption by the Second Continental Congress on July 4, 1776.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAs news of independence began to spread through the colonies, printers recognized the importance of reaching Pennsylvania’s large German-speaking population. On July 5, 1776, the German-language newspaper \u003cem\u003ePennsylvanischer Staatsbot\u003c\/em\u003ee announced that the Declaration had been adopted and was being printed. Within days, Philadelphia printers Melchior Steiner and Carl Cist produced a German translation as a broadside, probably on July 8.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eThe broadside was printed in Fraktur, or Gothic type, a style familiar to German readers of the period, and arranged in two columns for readability. The German Historical Museum identifies Charles Cist as the translator and dates the first printing to July 6–8, 1776.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eOnly two original copies of this German broadside are known to survive today. One is held by the Deutsches Historisches Museum in Berlin, and the other by Gettysburg College’s Musselman Library.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePrint size: \u003c\/strong\u003e13.5\" x 17.5\"\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFull text of the print\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ccenter\u003e\n\u003cp\u003eIm Congreß, den 4ten July, 1776.\u003cbr\u003eEine Erklärung\u003cbr\u003edurch die Repräsentanten der Vereinigten Staaten von America,\u003cbr\u003eim General-Congreß versammelt.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/center\u003e\n\u003cdiv align=\"left\"\u003e\n\u003cp\u003eWenn es im Lauf menschlicher Gegebenheiten für ein Volk nöthig wird die Politische Bande, wodurch es mit einem andern verknüpft gewesen, zu trennen, und unter den Mächten der Erden eine abgesonderte und gleiche Stelle einzunehmen, wozu selbiges die Gesetze der Natur und des Gottes der Natur berechtigen, so erfordern Anstand und Achtung für die Meinungen des menschlichen Geschlechtes, daß es die Ursachen anzeige, wodurch es zur Trennung getrieben wird.\u003cbr\u003eWir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket. Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen , so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierunng abzuwerfen , und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen. Dis war die Weise, wie die Kolonien ihre Leiden geduldig ertrugen; und so ist jetzt die Nothwendigkeit geschaffen, welche sie zwinget ihre vorigen Regierungssysteme zu verändern. Die Geschichte des jetzigen Königs von Großbrittannien ist eine Geschichte von wiederholten Ungerechtigkeiten und gewaltsamen Eingriffen, welche alle die Errichtung einer absoluten Tyranney über diese Staaten zum geraden Endzweck haben. Dis zu beweisen, wollen wir der unpartheyischen Welt folgende Facta vorlegen:\u003cbr\u003eEr hat seine Einstimmung zu den heilsamsten und zum Oeffentlichen Wohl nöthigsten Gesetzen versagt.\u003cbr\u003eEr hat seinen Guvernörs verboten, Gesetze von unverzüglicher und dringender Wichtigkeit heraus zu geben, es sey dann, daß sie so lange keine Kraft haben solten, bis seine Einstimmung erhalten würde; und wenn ihre Kraft und Gültigkeit so aufgeschoben war, hat er solche gänzlich aus der Acht gelassen.\u003cbr\u003eEr hat sich geweigert andere Gesetze zu bekräftigen zur Bequemlichket von grossen Districten von Leuten, wofern diese Leute das Recht der Repräsentation in der Gesetzgebung nicht fahren lassen wolten, ein Recht, das ihnen unschätzbar, und nur Tyrannen fürchterlich ist.\u003cbr\u003eEr hat Gesetzgebenden Körper an ungewöhnlichen, unbequemen und von der Niederlage ihrer öffentlichen Archiven entfernten Plätzen zusammen berufen, zu dem einzigen Zweck, um sie so lange zu plagen, bis sie sich zu seinen Maaßregeln gequemen würden.\u003cbr\u003eEr hat die Häuser der Repräsentanten zu wiederholten malen aufgehoben, dafür, daß sie mit männlicher Standhaftigkeit seinen gewaltsamen Eingriffen auf die Rechten des Volks widerstanden haben.\u003cbr\u003eEr hat, nach solchen Aufhebungen, sich eine lange Zeit widersetzt, daß andere erwählt werden solten; wodurch die Gesetzgebende Gewalt, die keiner Vernichtung fähig ist, zum Volk überhaupt wiederum zur Ausübung zurück gekehrt ist; mittlerweile daß der Staat allen äusserlichen Gefahren und innerlichen Zerrüttungen unterworfen blieb.\u003cbr\u003eEr hat die Bevölkerung dieser Staaten zu verhindern gesucht; zu dem Zweck hat er die Gesetze zur Naturalisation der Ausländer gehindert; andere, zur Beförderung ihrer Auswanderung hieher, hat er sich geweigert heraus zu geben, und hat die Bedingungen für neue Anweisungen von Ländereyen erhöht.\u003cbr\u003eEr ist der Verwaltung der Gerechtigkeit verhinderlich gewesen, indem er seine Einstimmung zu Gesetzen versagt hat, um Gerichtliche Gewalt einzusetzen.\u003cbr\u003eEr hat Richter von seinem Willen allein abhängig gemacht, in Absicht auf die Besitzung ihrer Aemter, und den Belauf und die Zahlung ihrer Gehalte.\u003cbr\u003eEr hat eine Menge neuer Aemter errichtet, und einen Schwarm von Beamten hieher geschickt, um unsere Leute zu plagen, und das Mark ihres Vermögens zu verzehren.\u003cbr\u003eEr hat unter uns in Friedenszeiten Stehende Armeen gehalten, ohne die Einstimmung unserer Gesetzgebungen.\u003cbr\u003eEr hat sich bemühet die Kriegsmacht von der Bürgerlichen Macht unabhängig zu machen, ja über selbige zu erhöhen.\u003cbr\u003eEr hat sich mit andern zusammen gethan uns einer Gerichtsbarkeit, die unserer Landsverfassung ganz fremd ist, und die unsere Gesetze nicht erkennen, zu unterwerfen; indem er seine Einstimmung zu ihren Acten angemaßter Gesetzgebung ertheilt hat, näml.\u003cbr\u003eUm grosse Haufen von bewaffneten Truppen bey uns einzulegen:\u003cbr\u003eUm solche durch ein Schein-Verhör vor Bestrafung zu schützen für einige Mordthaten, die sie an den Einwohnern dieser Staaten begehen würden:\u003cbr\u003eUm unsere Handlung mit allen Theilen der Welt abzuschneiden:\u003cbr\u003eUm Taxen auf uns zu legen, ohne unsere Einwilligung.\u003cbr\u003eUm uns in vielen Fällen der Wohltat eines Verhörs durch eine Jury zu berauben:\u003cbr\u003eUm uns über See zu führen, für angegebene Verbrechen gerichtet zu werden:\u003cbr\u003eUm das freye System Englischer Gesetze in einer benachbarten Provinz abzuschaffen, eine willkührliche Regierung darin einzusetzen, und deren Grenzen auszudehnen, um selbige zu gleicher Zeit zu einem Exempel sowol als auch zu einem geschickten Werkzeug zu machen, dieselbe absolute Regierung in diese Kolonien einzuführen:\u003cbr\u003eUm unsere Freyheitsbriefe uns zu entziehen, unsere kostbarsten Gesetze abzuschaffen, und die Form unserer Regierungen von Grund aus zu verändern:\u003cbr\u003eUm unsere eigenen Gesetzgebungen aufzuheben, und sich selbst zu erklären, als wenn sie mit voller Macht versehen wären, uns in allen Fällen Gesetze vorzuschreiben.\u003cbr\u003eEr hat die Regierung allhier niedergelegt, undem er uns ausser seinen Schutz erklärt hat, und gegen uns Krieg führet.\u003cbr\u003eEr hat unsere Seen geplündert, unsere Küsten verheert, unsere Städte verbrannt, und unser Volk ums Leben gebracht.\u003cbr\u003eEr ist, zu dieser Zeit, beschäftigt mit Herübersendung grosser Armeen von fremden Mieth-Soldaten, um die Werke des Todes, der Zerstörung und Tyranney zu vollführen, die bereits mit solchen Umständen von Grausamkeit und Treulosigkeit angefangen worden, welche selbst in den barabrischen Zeiten ihres Gleichen nicht finden, und dem Haupt einer gesitteten Nation gänzlich unanständig sind.\u003cbr\u003eEr hat unsere auf der hohen See gefangenen Mitbürger gezwungen die Waffen gegen ihr Land zu tragen, um die Henker ihrer Freunde und Brüder zu werden, oder von ihren Händen den Tod zu erhalten.\u003cbr\u003eEr hat unter uns häuslichen Empörungen und Aufstände erregt, und gestrebt über unsere Grenz-Einwohner die unbarmherzigen wilden Indianer zu bringen, deren bekannter Gebrauch den Krieg zu führen ist, ohne Unterschied von Alter, Geschlecht und Stand, alles niederzumetzeln.\u003cbr\u003eAuf jeder Stufe dieser Drangsale haben wir in den demüthigsten Ausdrücken um Hülfe und Erleichterung geflehet: Unsere wiederholten Bittschriften sind nur durch wiederholte Beleidigungen beantwortet worden. Ein Fürst, dessen Character so sehr jedes einen Tyrannen unterscheidendes Merkmal trägt, ist unfähig der Regierer eines freyen Volkes zu seyn.\u003cbr\u003eAuch haben wir es nicht an unserer Achtsamkeit gegen unsere Brittische Brüder ermangeln lassen: Wir haben ihnen von Zeit zu Zeit Warnungen ertheilt von den Versuchen ihrer Gesetzgebung eine unverantwortliche Gerichtsbarkeit über uns auszudehnen. Wir haben ihnen die Umstände unserer Auswanderung und unserer Niederlassung allhier zu Gemüthe geführt. Wir haben uns zu ihrer angebornen Gerechtigkeit und Großmuth gewandt, und sie bey den Banden unserer gemeinschaftlichen Verwandtschaft beschworen, diese gewaltsamen Eingriffe zu mißbilligen, welche unsere Verknüpfung und unsern Verkehr mit einander unvermeidlich unterbrechen würden. Auch sie sind gegen die Stimme der Gerechtigkeit und Blutsfreundschaft taub gewesen. Wir müssen uns derohalben die Nothwendigkeit gefallen lassen, welche unsere Trennung ankündigt, und sie, wie der Rest des menschlichen Geschlechts, im Krieg für Feinde, im Frieden für Freunde, halten.\u003cbr\u003eIndem wir, derohalben, die Repräsentanten der Vereinigten Staaten von America, im General-Congreß versammelt, uns wegen der Redlichkeit unserer Gesinnungen auf den allerhöchsten Richter der Welt berufen, so Verkündigen wir hiemit feyerlich, und Erklären, im Namen und aus Macht der guten Leute dieser Colonien, Daß diese Vereinigten Colonien Freye und Unabhängige Staaten sind, und von Rechtswegen seyn sollen; daß sie von aller Pflicht und Teuergebenheit gegen die Brittische Krone frey- und losgesprochen sind, und daß alle Politische Verbindung zwischen ihnen und dem Staat von Großbrittannien hiemit gänzlich aufgehoben ist, und aufgehoben seyn soll; und daß als Freye und Unabhängige Staaten sie wolle Macht und Gewalt haben, Krieg zu führen, Frieden zu machen, Allianzen zu schliessen, Handlung zu errichten, und alles und jedes andere zu thun, was Unabhängigen Staaten von Rechtswegen zukömmt. Und zur Behauptung und Unterstützung dieser Erklärung verpfänden wir, mit vestem Vertrauen auf den Schutz der Göttlichen Vorsehung, uns unter einander unser Leben, unser Vermögen und unser geheiligtes Ehrenwort.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eUnterzeichnet auf Befehl und im Namen der Congresses,\u003cbr\u003eJohn Hancock, Präsident.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eBescheiniget,\u003cbr\u003eCarl Thomson, Secretär.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"The History List","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52450368192814,"sku":"REVWAR-PRINT-DEC-GERMAN","price":29.95,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/1185\/2944\/files\/IMG_28452.webp?v=1786674669","url":"https:\/\/store.thehistorylist.com\/products\/declaration-of-independence-in-german","provider":"The History List","version":"1.0","type":"link"}